Wirtschaftsjunioren
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze.
Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI). Des weiteren sind die Wirtschaftsjunioren in Deutschland in Landesverbände (hier: Hanseraum) und in Kreise der Wirtschaftsjunioren aufgegliedert.
Die Wirtschaftsjunioren fordern mehr Verantwortungsbewußtsein zur Bewältigung der sozialen und ökologischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft:
- Mehr Verständnis für die Eigenverantwortung des Einzelnen, damit sich Ansprüche wieder aus Leistung ergeben und die Solidargemeinschaft gestärkt wird
- Eine stärkere und schnellere Anpassung unseres Bildungssystems an die Anforderungen der Wirtschaft
- Den gemeinsamen Einsatz aller gesellschaftlichen Kräfte, um die Umwelt zu schützen und die Lebensgrundlagen für die nachfolgenden Generationen zu sichern
- Eine faire und konstruktive Partnerschaft mit den Entwicklungsländern und den jungen Demokratien im Osten Europas
Die Wirtschaftsjunioren fordern die Rückkehr zu den ursprünglichen Stärken der Marktwirtschaft und deren konsequente Weiterentwicklung für die Zukunft:
- Mehr Privatisierung und unternehmerisches Engagement bei weniger Reglementierungen
- Abbau von Subventionen, um den notwendigen Strukturwandel nicht aufzuhalten
- Stärkung des Mittelstandes als Rückgrat der Wirtschaft
- Freier Welthandel ohne nationalen Protektionismus
Die Wirtschaftsjunioren fordern die Rückbesinnung auf die Grundwerte des demokratischen Rechtsstaates:
- Mehr Sicherheit durch eine umfassende Reform und Vereinfachung der Gesetze
- Mehr Pragmatismus und schnellere Genehmigungsverfahren auf Bundes-, Landes- u. Kommunal-Ebene
- Einführung eines durchschaubaren Steuersystems
- Mehr Transparenz bei den Staatsausgaben
- Konzentration der Parteien auf die direkte Umsetzung des Wählerwillens

